QRC

Auf unserem Blog finden Sie aktuelle Beiträge zu den verschiedensten Themenfeldern unserer Arbeit.

2. QRC-Fachtag in Berlin 2017

Fachtagung-2017

Zweite QRC-Fachtagung in Berlin, diesmal unter dem Motto „Durchstarten bei Konflikten“ am 27.11.17

Am 27. November fand unter der Schirmherrschaft des QRC in Berlin zum zweiten Mal eine Fachtagung statt, diesmal zum Thema „Durchstarten bei Konflikten“. Waren beim ersten Mal dreißig Coaches dabei gewesen, sind dieses Mal schon 42 Coaches angereist. Der Erfolg der ersten Fachtagung 2016, damals zum Thema „Coachen in Teams und Gruppen“, hatte die beiden Hauptorganisatorinnen Karin Kiesele (Peergruppenleiterin Berlin/Brandenburg und Andrea Schlösser (Leiterin CCE Kommission QRC) zu einer zweiten Veranstaltung ermutigt und vielleicht gibt es ja nächstes Jahr eine dritte, dann ist es langsam eine Tradition. Der QRC-Fachtag wurde von der QRC-Regionalbeauftragte Frau Dr. Fritz eröffnet, die aus den Frühbuchern drei Gutscheine für eine kostenfreie Teilnahme an einem Treffen der Berliner Peer-Gruppe ausloste. Die Gewinner eines Gutscheines im Wert von jeweils 15 € sind Kerstin Obuch, Maria Piatrowski und Paul Weismann.

Verlosung

Eröffnung des QRC-Fachtages und Verlosung der kostenfreien Peergruppenteilnahme durch Regionalbeauftragte Dr. S. Fritz.*   

beide begrüßen

Begrüßung zum QRC-Fachtag durch A. Schlösser (links) und K.Kiesele (rechts) * 

Methodisch gab es sechs jeweils ca. einstündige Beiträge, die sich um das Thema Konflikte rankten. Den Anfang machte Frau Sandra Szaldowsky (NLP-Lehrtrainerin DVNLP und Kulturwissenschaftlerin M.A.). Sie startete zunächst mit einigen Axiomen zum NLP-Menschenbild (z.B. „Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht“), gab einen kurzen Überblick zum Vorgehen bei Konflikten und bot dann eine Livedemonstration für eine konkrete Konfliktklärung an. Am Beispiel einer selbstverständlich mit Fachwörtern operierenden Sachbearbeiterin und einer konkret nachhakenden Mitarbeiterin wurde deutlich, dass der Positionswechsel von der Ich-Perspektive in die Situation des anderen hinein Aha-Erlebnisse bringen kann. Die bewertungsfreie dritte Position und die relativierende Metaebene taten ihr Übriges zur Konfliktklärung.

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Szaldowsky (links) und eine Teilnehmerin am Fachtag bei der Live-Demonstration*

Im zweiten Beitrag provozierte Dr. Audris Muraitis  (Dipl-Soz.) mit seiner systemischen Sicht auf Konflikte schon von der Definition her. Nach Luhmann ist ein Konflikt eine „kommunizierter Widerspruch“, braucht also mindestens eine/n, die/der hörbar  „Nein“ sagt. Und die Ermutigung dazu ist ja auch Teil manchen Coachings. Das „Nein“ öffnet dann laut Muraitis „unendlich viele erfrischende Möglichkeiten des `was dann?`“. Widersprüche gehören zu Systemen und von daher ist der Wunsch nach Harmonie absurd. Das Ausbleiben von Konflikten ist ein Warnzeichen, Konflikte sorgen für den lebendigen Erhalt von Systemen.   

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Dr. A.Muraitis beim Beantworten einer Teilnehmerfrage*

Vor dem Mittag führte Andrea Schlösser (neben den QRC-Funktionen auch Mediatorin BM, Supervisorin DGSv und NLPMasterin) uns einige „Quick and shorties“ vor, eine Toolbox zum Thema Konflikte.  Die Kombination von Meditationsphasen und Eisbergmodell, das Problemdreieck mit Fischgrätenstützpfeilern, das dann umfällt, wenn selbige wegfallen und viele andere mehr boten Möglichkeiten zur Sortierung und Strukturierung von Coaching und Fallarbeit. Ganz nebenbei ließ Frau Schlösser ihre Erfahrungen einfließen, z.B. bei der Anwendung der Instrumente in Gruppen, bei der Konzentration auf selbst änderbare Maßnahmen oder bei der Wichtigkeit der genauen Analyse des Konfliktbodens. Auch zur Livedemonstration von Frau Szaldowsky stellte sie Bezüge her.

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A.Schlösser bei der Vorstellung eines Shorties*

Nach einem schmackhaften und gesunden Mittag führt Frau Karin Kiesele(Kommunikationswissenschaftlerin und neben der QRC-Tätigkeit auch NLP Practioner und Intervisorin QRC) ebenfalls eine Livedemonstration vor. Dafür hatte sie sich eine Klientin mitgebracht, die bereit war, ein persönlich wichtiges Konfliktthema mit ihrem Sohn öffentlich unter dem Methodenfokus „Musterdurchbrechung bei Konflikten“  anzugehen. Die Klientin erinnerte zunächst eine typische Situation in der Konfliktbeziehung, die sie, befragt als Expertin für ihre bisherige Vorgehensweise, sehr genau und plastisch beschrieb. Danach wurde dieses Muster des Vorgehens noch einmal durchgegangen und Alternativen des Handelns in das bestehende Muster eingewoben. „Was wäre noch möglich gewesen?“ „Könnten Sie sich auch vorstellen, dass Sie…gemacht hätten oder auch nicht?“ und andere Fragen dienten zur Musterdurchbrechung. Das neue Muster wurde dann in Bezug zur Realität und zur persönlichen Lust drauf hinterfragt

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Frau K. Kiesele beim Mitschreiben der Musterbeschreibung der Klientin*

Die nächste Referentin, Frau Lisa Hinrichsen (Juristin, Ausbilderin BM und Klärungshelferin) spann den Faden der Musterdurchbrechung weiter und machte dabei die Besonderheiten der Klärungshilfe deutlich. Diese von Christoph Thormann entwickelte Vorgehensweise ist nicht für jede Situation geeignet. Voraussetzung für eine sichere Anwendung ist eine mehrwöchige Ausbildung und viel Praxistraining. Die Methode verlangt von den Beteiligten Mut zur Wahrheit, braucht mindestens 2x 0,5 Tage, geht dann aber sehr viel tiefer ans Eingemachte. In den Sternstunden der Anwendung gelingt es, durch die verschiedenen Schichten bis zum weichen, gesunden, ganzheitlichen, in sich ruhenden Kern des Menschen (nach Samuel Widmer) vorzudringen und so nicht nur vergangene Konflikte zu heilen, sondern auch für den zukünftigen Umgang miteinander zu sensibilisieren. Dahin kommt man mithilfe des  Doppelns und der Tempoanpassung beider Parteien, durch den Keller der Vorerfahrungen, vorbei an den Wächtern der Konvention, des Trotzes, der Verwirrung und der Angst. 

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Chart von Frau Hinrichson* 

Zum Schluss gelang es Stefan Pinter (IT-ler, Psychodramatiker und Trainer), alle Anwesenden wieder in den Alltag zurückzuholen und zu erden. Er fragte zunächst die Vorerfahrungen mit dem Impro-Theater ab, demonstrierte dann am Gesprächsbeispiel einer Teilnehmerin (so geschehen während der morgendlichen U-Bahn-Fahrt) unter Verwendung von Stühlen den Rollenwechsel. Dann ließ er sich Assoziationen mit dem Wort „Konflikt“ nennen und diese bildlich darstellen. Schließlich übergaben alle in zweierpaaren einender ein Geschenk, versuchten zu führen, sich führen zu lassen und ähnliches. Alles Übungen, die wichtige Prinzipien des szenischen Coachings verdeutlichten wie bildlich denken, den anderen gut aussehen lassen, wohlwollend herangehen usw.

Ja, und zum Schluss hatten die Veranstalterinnen wieder ein langanhaltendes Geschenk für alle vorbereitet – eine Uhr mit der Aufschrift „Lebenszeit“. Möge diese uns gerade bei Konflikten daran erinnern, dass Konflikte zum Leben dazugehören und dass ein konstruktiver Umgang damit die Arbeits- und Lebenszeit bereichert. Wir freuen uns auf den 3. QRC-Fachtag 2018 in Berlin.

06.12.17, Dr. Sigrun Fritz

* Bilder von der Fotografin Carmen Jasmyn Hoffmann (www.cjhoffmann.de)

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Buchrezension "Neurodidaktik für Trainer“

 

 „Neurodidaktik für Trainer“ - Trainingsmethoden effektiver gestalten nach den neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung von Franz Hütter und Sandra Mareike Lang bild buch

(mangerSeminare Verlag) , ISBN-13: 978-3958910225

Im ersten Teil des Buches stellen die Autoren die Grundlagen der Hirnforschung vor und beschreiben umfangreich die unterschiedlichen Teile und Aufgaben des Gehirns. Des Weiteren wird auf die Funktionen wichtiger neuroanatomischer Strukturen und ihre Bedeutung im Trainingskontext eingegangen. Fragen wie, was es mit dem Stresshormon Cortisol auf sich hat, wie unser Nervensystem mit Konflikten umgeht, wie unser Frühwarnsystem funktioniert, wie Motivation und Bewegung miteinander verbunden sind, welche Trainermythen existieren und welche 12 neurodidaktischen Prinzipien es gibt, sind Themen dieses Buchteils. Es ist den Autoren gelungen, nicht ausschließlich wissenschaftlich zu berichten, sondern auch bildhaft die Inhalte dem Leser näher zu bringen. Die sich im Text befindlichen Trainerhinweise bieten einen hilfreichen Praxistransfer und machen das zuvor gelesene anschlussfähig. Der zweite Teil des Buches stellt die Neurodidaktik, deren aktuelle Konzepte, Modelle und Methoden im Training dar. Hier gehen die Autoren beispielsweise auf das Eisenhower Prinzip, das Johari-Fenster, das Harvard Konzept, die Transaktionsanalyse und die systemischen Fragen ein und bieten jeweils ein neuropsychologisches Erklärungsmodell an. Die Verbindung zwischen Theorie und praktischer Wirkungsweise haben die Autoren wunderbar prägnant zusammengefasst. Durch die Vielzahl der unterschiedlichsten Konzepte, Modelle und Methoden wird mit Sicherheit für jeden Trainer etwas Bekanntes und Interessantes dabei sein. Der dritte und inhaltlich kleinste Teil, stellt das Thema Meditation und Achtsamkeit in den Fokus. Hier erläutern die Autoren, wieso sie achtsamkeitsbasierte Trainingsformen nicht nur für eine Modeerscheinung halten. Sie gehen auf das Gestalten von Lernübergängen ein und beschreiben wie Lernen in Selbstverantwortung aussehen kann. Des Weiteren stellen sie den Weiterbildungstrend Gamification zur Trainingsvorbereitung vor und benennen die Vorteile für den Einsatz von Planspielen. Weiterführende und zusätzliche Informationen können über den im Buch gedruckten Link abgerufen werden. Die leicht verständliche Schreibweise, die klare Struktur und der praxisbezogene Inhalt sprechen ganz klar für dieses Buch. Es ist anspruchsvoll aufbereitet und inhaltlich sehr umfangreich. Es bietet nicht nur Trainern, sondern auch Coaches und Beratern hilfreiche Informationen und Anregungen für ihre praktische Arbeit.

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Fachartikel zum Thema Job-Coaching erschienen

Coaches im Bereich Job-Coaching sind gefragt - doch wer sich für die Arbeit in Rahmen der geförderten Maßnahmen von Jobcenter und Arbeitsagentur entscheidet, wählt einen Weg, der sich in mancher Hinsicht vom klassischen Karriere-Coaching unterscheidet. Meine Kollegin Karin Kiesele und ich haben aktuell im Coaching Magazin einen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.

Viel Spaß beim Lesen!
CM_2017-1_Job-Coaching_A.Schloesser_K.Kiesele.pdf

 

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Fachtagung „Coachen in Teams und Gruppen“ am 21.11.16 in Berlin - erste Eindrücke

Am 21. November fand unter der Schirmherrschaft des QRC in Berlin eine eintägige Fachtagung zum Thema „Coachen in Teams und Gruppen“ statt. Die insgesamt dreißig Teilnehmenden sind überwiegend Coaches aus Berlin, jedoch reisten auch einzelne aus Stuttgart, Magdeburg oder Dresden an. 14 von ihnen sind bereits Mitglied des QRC. Viele Teilnehmende sind Absolventen der Business Trends Academy (BTA), die die Fachtagung engagiert unterstützte. Der ursprünglich zum Thema „Komplexität und Achtsamkeit“ in Dresden geplante QRC-Jahreskongress 2016 ist dieses Jahr ausgefallen. Bei der nächsten online-Besprechung von Vorstand, Regios und Peerguppenleitern entstand die Idee, in den Regionen fachlich anspruchsvolle Weiterbildungen zu organisieren. Diese Idee hatten Frau Andrea Schlösser (Leiterin der CCE-Kommission des QRC) und Frau Karin Kiesele (Peergruppenleiterin Berlin QRC) eingebracht. Sie organisierten den ersten regional stattfindenden Fachtag in der Geschichte des QRC.  Da es der erste seiner Art war, wurde er von Frau Isabel Hammermann-Merker (Vorstandssprecherin QRC) in der Vorbereitung mit besonders viel Engagement unterstützt. Das Vorgehen dabei vom Flyer, der Beitragsermittlung, über die Teilnehmeranmeldung, Raumorganisation, die Verträge mit den Vortragenden bis hin zu Grußworten, Namensschildern und Teilnahmebestätigung wurde dabei gleich QRC-gerecht umgesetzt und dokumentiert und steht kommenden regionalen QRC- Fachtagungen zur Nutzung zur Verfügung.

Karin Kiesele beim Organisieren     K1600 DSC03221    

Andrea Schlösser beim Verteilen von UnterlagenK1600 DSC03240

Das inhaltliche Programm rankte sich um das Coachen mit Teams und Gruppen. Und die sechs Inputbeiträge bezogen sich auch alle auf diesen Leitgedanken. Es ging los mit Frau Dr. Giovanna Eilers (Ärztin und ZRM-Trainerin®), die unter der Überschrift „Das ZRM (Züricher Ressourcen Modell) integrativ nutzen“ zunächst kurz über die Tätigkeit des Unbewussten und dessen Einfluss auf die Überschreitung des Rubikon, die Umsetzung von Vornahmen sprach. Alle Teilnehmenden konnten sich sodann eines der zahlreichen ausliegenden ressourcenstärkenden Bilder aussuchen. Und eine Teilnehmerin erhielt dann einen Ressourcenkorb voll mit positiven Assoziationen. Hier brachte die Sicht der Vielen eine höhere Bandbreite als es ein Einzelcoaching gebracht hätte.

Frau Dr. Eilers (links) im Gespräch mit TN  K1600 DSC03205

Im zweiten Beitrag zum Thema „Visual Facilitation - Visuelle Prozessbegleitung“ von Annika Albrecht (Prozessbegleiterin) erfuhren wir zunächst ein paar Tricks zum Malen von Überschriften, Rahmen, Menschen und Symbolen. Besonders spannend wurde es, als ein imaginäres Team  seine Geschichte mit Hilfe der vorhandenen Symbole visualisieren sollte und es da gleich zur Sache ging. Die Visualisierung ermöglichte dem Team, Dinge anzusprechen, die sonst viel schwerer sagbar gewesen wären und sicher mit mehr Konflikten einhergegangen wären.          

Frau Albrecht mit imaginärem Team bei der Visualisierung der TeamentwicklungK1600 DSC03217

Roter Faden im Vortrag von Frau Albrecht K1600 DSC03208

K1600 DSC03228

Herr Bolz beim Vortrag 

Es folgte ein Beitrag zum Thema „Spiral Dynamics in Teams und Gruppen“ von Jürgen Bolz (Dipl. Medienpädagoge, Innovations Coach und Trainer, Berater). Herr Bolz führte uns entspannt auf eine Entwicklungsreise zu unterschiedlicher Werthaltungen bei den Menschen insgesamt und dem Einzelnen in seinem Leben. Die Ausführungen wurden kontrovers diskutiert:  Kann es eine übergreifende Theorie geben? Werden da Menschen zu simpel in Schubladen gesteckt? Gibt es ein Besser und schlechter? Was hat das mit Trump und der Überheblichkeit der Berichterstatter zu tun? … Der gemeinsame Nenner war, dass die Kenntnis unterschiedlicher Werthaltungen ein Andocken im Team erleichtert und die Stärken jeder Werthaltung bei der Aufgabenverteilung berücksichtigt werden sollen. Weiter ging es mit Mayk Int-Velt (Senior Consultant, zert. Systemischer Therapeut, zert. Coach und Dozent)  und dem Thema „Die Macht der Macht“. Er plädierte für einen differenzierten Umgang mit der Macht, die neben der meist gesehenen dunklen auch eine helle Seite hat, die es zu nutzen gilt. Seine Ausführungen zur dunklen Triade der Macht gab Anregungen, wie im Team mit Menschen umgegangen werden kann, die stark narzistische, psychopathische oder macciavelistische Anteile leben.

Herr In-Velt beim Vortrag K1600 DSC03229 Kopie

Gruppenarbeit zum „Waschzettel“ K1600 DSC03236

Im Methodenworkshop mit Andrea Schlösser (Coach QRC, Mediatorin BM, Supervisorin DGSv) und Karin Kiesele (Kommunikationswissen-schaftlerin, Coach QRC, Business Coach)  bearbeiteten Kleingruppen ihren „Waschzettel“, d.h. stellten sich gegenseitig eine Anleitung zur Verfügung, was sie im Team mögen und was nicht. Dabei entstand eine hohe gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung, die bei Konflikten, in Projekten oder zur Rollenklärung in Teams genutzt werden kann. Die Geschichte  und Anwendungen des Riemann-Thomann-Modells war dann auch hier ein Hintergrundmodell zur Versachlichung.

Waschzettelmethode K1600 DSC03243

Der letzte Beitrag „Werte und bewerten von Evaluierungsprozessen“ stammte von Dr. Frank Rühle (Naturwissenschaftler). Er war kurzfristig als Retter in der Not in Vertretung des erkrankten Torben Klussmann eingesprungen, dessen Evaluationsergebnisse zur Lehre an Hochschulen deutlich machten: bei der Statistik kommt es sehr darauf an, was man wo, wann wie fragt, Skepsis vor voreiligen Schlussfolgerungen ist angesagt. Die offene, modern eingerichtete Tagungsräumlichkeit mit Getränken und Mittagsimbiss und die vielen Gesprächspausen schufen ein angenehmes Umfeld. Mit vielen Hintergrundideen und praktischen Anregungen, neuen Kontakten und aufgefrischter eigener Batterie geht es nun wieder in den Alltag. So ein Fachtag tat uns allen gut.  

Dr. Sigrun Fritz 101

 

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Ganz frisch: "Systemischer Teamcoach mit Mediation" - unsere Fortbildung wurde durch den QRC zertifiziert

Als Netzwerk SK KompetenzEntwicklung starten wir, Karin Kiesele und Andrea Schlösser, 2017 in Berlin mit einer neuartigen, berufsbegleitenden Qualifizierung durch.  Mit tatkräftiger Unterstützung von qualifizierten Fachdozenten vereinen wir in unserer Weiterbildung die Professionen von Coaching und Mediation. Ein Teamcoaching unterstützt Teams professionell dabei, Veränderungen anzustoßen und zu begleiten. Unser Ausbildungsansatz im Coachen von Teams liegt in der lösungsorientierten Bearbeitung von Anliegen. Oft wird in Unternehmen ein Coach hinzugezogen, weil die Notwendigkeit besteht, Konflikte aufzudecken und diese zu bewältigen. Die Mediation als Instrument der Konfliktlösung bietet sich dafür an. Sie ist eine anerkannte und eigenständige Methode. Coaches und Berater, die als Mediatoren ausgebildet sind, können Teams in Konfliktsituationen effektiv und effizient unterstützen. Unsere Weiterbildung befähigt die Teilnehmer, sowohl in der Rolle des Coaches als auch in der Rolle des Mediators, Teamprozesse individuell zu unterstützen. Dieses berufsbegleitende Angebot entspricht den Richtlinien des Qualitätsring Coaching e.V. (QRC e.V.) und hat im Juli 2016 erfolgreich den Zertifizierungsprozess durchlaufen.   Der QRC Verband ist für uns ein wichtiger und kompetenter Partner, da er sich nachhaltig für Qualitätsstandards im Coaching einsetzt. Uns ist es ein Anliegen, unsere Konzeption und die Ausbildungsinhalte umfassend überprüfen zu lassen und durch die externe Zertifizierung auf ein solides Fundament zu stellen. So können wir unseren Teilnehmern im kommenden Jahr nicht nur Kompetenz und Berufserfahrung, sondern auch ein Qualitätssiegel anbieten, das eine inhaltlich durchdachte Fortbildung sicherstellt.  

Wir freuen uns schon jetzt auf den Fortbildungsstart im Januar 2017!  

Karin Kiesele und Andrea Schlösser

www.sk-kompetenzentwicklung.de

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Mitgliederversammlung am 20.02.2016

Am Samstag, 20.02.2015 findet die diesjährige Mitgliederversammlung des QRC in Würzburg statt. Die Veranstaltung, zu der alle QRC-Mitglieder herzlich eingeladen sind, beginnt um 11 Uhr und endet voraussichtlich gegen 15 Uhr. Für die Teilnehmer ist wie immer bei dieser Zusammenkunft ein kostenfreies , gemeinsames Mittagessen geplant.

Veranstaltungsort ist der Tagungsraum im City Partner Hotel Strauss, Juliuspromenade 5, 97070 Würzburg.

Auf der Tagesordnung, die rechtzeitig als Einladung verschickt wird, stehen diesmal turnusgemäß die Neuwahlen des Vorstandes. Aus dem bisherigen Vorstandsteam verabschieden sich Birgit Wolfrum-Reichel und Dr. Daniela Kuhlmann-Reichel, die nach mehrjähriger Vorstandsarbeit nicht mehr für diese Ämter kandidieren werden.

Um den künftigen Vorständen eine solide Arbeitsgrundlage zu verschaffen, sind bereits Weichen für eine nahtlose Übergabe der Amtsgeschäfte an die möglichen Nachfolger gestellt. Es haben bereits mehrere QRC-Mitglieder gemeldet, die bereits sind, Vorstandsaufgaben zu übernehmen. Namen und Kurzbeschreibungen werden demnächst als Information folgen. Meldungen zur Kandidatur sind selbstverständlich auch noch an der Mitgliederversammlung möglich.

Bereits am Vorabend der Mitgliederversammlung ist in bewährter Vorgehensweise eine gesellige Zusammenkunft angesetzt.

bwr/DKR

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Termin-Vormerkung: Coaching-Kongress 2016 der HAM

Am 25.-26. Februar 2016 laden die Hochschule für angewandtes Management und Prof. Dr. Jutta Heller zum dritten Mal zum Coaching-Kongress in Erding. Wenn Sie sich über Partnerverband bis 06.12.2015 anmelden, zahlen Sie nur 368€ statt 510€!

Die TeilnehmerInnen des Kongresses erwartet ein vielfältiger Mix aus Workshops, Vorträgen, Expertenrunden und Vielem mehr rund um Coachingpraxis und -forschung. Sie können sich auf zahlreiche Live-Coachings von Coaches aus verschiedensten Denkrichtungen und auf Beiträge zu neuen, ungewohnten und spannenden Methoden im Coaching freuen.

Das Schwerpunktthema „Digitale Medien im Coaching“ lässt außerdem viel Spielraum für experimentelle Formate wie online Live-Coachings und digitale Zuschaltung von Experten. Auf www.coaching-kongress.com/programm  finden sie alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung. Ihr Partner-Code: Partnerverband

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Ein Beitrag für die Integration

Allen, die mit Lehrtätigkeit und Sprache (in gewisser Weise) auch nur im entferntesten zu tun haben, öffnet sich derzeit ein neues Betätigungsfeld: alle Bildungsträger oder Institute, die mit „Erwachsenenbildung“ zu tun haben, können derzeit, sofern sie ihre Befähigung  als Lehrinstitut nachvollziehbar begründen, Deutschkurse anbieten.

Diese Deutschkurse bescheinigten den Teilnehmern die Anwesenheit im Unterricht, geben erste Orientierung zum Leben in Deutschland und sind durchaus ambitioniert. Sie sind  nicht an die Bestätigung eines speziellen Deutsch-Levels gebunden. Vielmehr dienen sie dazu, Asylsuchenden mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit  aus den Ländern Syrien, Iran, Irak, Eritrea (momentaner Stand, 24.11.15) eine erste Orientierung zu einem Leben in Deutschland und der Sprache zu ermöglichen.  Für diese Kurse, die 320 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten abdecken dürfen, besteht ein hoher Bedarf an Dozenten.

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Viele wertvolle Beiträge beim 8. Kongress des QRC

Viele wertvolle Beiträge beim 8. Kongress des QRC
Was wäre ein Kongress ohne die Mithilfe der vielen Aktiven, die zu seinem Gelingen beitragen? Der 8. Kongress des QRC, diesmal unter dem Motto „Flexibilität, Philosophie und Kreativität im Coaching“ war unter diesem Gesichtspunkt ein typisches Beispiel, wie das Engagement vieler mitunter ungenannter Helfer zum Gelingen einer solchen Veranstaltung beiträgt. Die Hauptlast der Veranstaltung lag auch dieses Mal – wie bislang immer - auf den Schultern meiner Vorstandskollegin Dr. Daniela Kuhlmann-Reichel.
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Gäste — Isabel

Ein gelungenes Programm

Die Eindrücke waren vielfältig und das Catering herrlich! :-)
Samstag, 10. Oktober 2015 12:17
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